Vorstellung Jan Verstegen

 Hallo an alle, die nicht nur Interesse am Unternehmen, dessen Leistungen und Ergebnissen haben, sondern auch an den Personen, die dahinterstecken. Ich bin aktuell 24 Jahre alt, komme aus dem grenznahen Nettetal und bin zum Ausbildungsstart 2017 zu Eventura gestoßen. Lang ist’s her – klingt zwar übertrieben, doch was ich in dieser Zeit an Entwicklung im Unternehmen und in meiner Position beobachten und mitgestalten durfte ist – so glaube ich – für Berufseinsteiger relativ einzigartig. Vorher habe ich zunächst meinen Realschulabschluss absolviert und anschließend mein Fachabitur in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik abgelegt. Nach mehreren Praktika im kaufmännischen Bereich, die mich alle nicht gepackt haben, war mir nach einer kurzen Schnupperphase klar, hier möchte ich bleiben!

Mein Interesse an der Branche begann früh – schon als Jugendlicher half ich meinem Vater bei der Organisation aufwendiger privater Motto Partys. Von der Musikanlage über Laser und Beleuchtung bis hin zu Flammenwerfern und Limousinen-Shuttleservice war alles dabei. Als ich selbst alt genug war, besuchte ich einige Konzerte, Festivals und sonstige Veranstaltungen. Meinem Freundeskreis fiel früh auf, dass egal an welcher Location, mein erster Blick an die Decke ging: Welche Lampen hängen dort, welche PA wird genutzt und wie schlägt sich das Personal? Deshalb entschied ich mich auch dazu, mich mehrere Jahre ehrenamtlich im Vorstand unserer lokalen Landjugend zu engagieren, wo ich mich vor allem um Veranstaltungen gekümmert habe. Spätestens nachdem ich an einer größeren Theaterproduktion beteiligt war, stand die Berufswahl dann für mich fest.

Meine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik war zweifellos aufregend und spannend, doch gerade nach dem Stress der Abschlussprüfung merkte ich mehr und mehr, dass mir der reine Job als Techniker nicht genügt. Ich wollte die Veranstaltung möglichst von der ersten Konzeption mit dem Kunden bis hin zum zufriedenen Veranstalter und glücklichen Gästen begleiten können. Durch die Pandemie hatte man in dieser Branche so viel Zeit wie nie, also entschied ich mich dazu, eine weitere Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann zu beginnen.

Jan Verstegen

Gerade während meiner ersten Ausbildung wurde ich von Familienmitgliedern oft gefragt, was sich hinter dieser viel zu langen Berufsbezeichnung versteckt. Keine leichte Frage, denn das Ganze auf technisches Verständnis und Interesse, Bedienung von Mischpulten oder simples Auf- und Abbauen von Veranstaltungen zu reduzieren sehe ich definitiv als falsch an.

Der Beruf ist extrem vielseitig, daher muss man selbst ebenso anpassungsfähig sein. Seien es die verschiedenen Charaktere, die man tagtäglich kennenlernt, die Tatsache, dass man jeden Tag woanders ist, der stetige technische Fortschritt oder die besonderen Arbeitszeiten. Kein Tag ist wie der andere, klingt nach einer langweiligen Floskel einer übermotivierten Stellenausschreibung. Aber ganz im Ernst, in mittlerweile fast 4 Jahren als Mitarbeiter bei Eventura fallen mir nur eine Hand voll Tage ein, an denen ich mit ähnlichen Aufgaben konfrontiert war.

Klingt anstrengend? Definitiv! Aber für all die Arbeit gibt es meiner Meinung nach auch eine der schönsten Belohnungen, und das sind die zufriedenen Gäste und Kunden, die sorgenfrei an der Veranstaltung teilhaben, ohne sich Gedanken machen zu müssen. Noch dazu habe ich mich noch nie nach so kurzer Zeit in einem Unternehmen so wohl gefühlt. Dazu geführt hat zum großen Teil das Team, das trotz aller Lockerheit dasselbe Ziel im Blick hat, und das mit einem Zusammenhalt, den ich schon im Mannschaftssport immer geschätzt habe.

Aktuell arbeite ich primär in der Projektleitung, konkret vor allem in Bezug auf unsere Veranstaltungstechnik. Meine ursprüngliche Position als Veranstaltungstechniker habe ich dabei jedoch nicht verlassen, deshalb bin ich weiterhin bei veranstaltungstechnischen Jobs vor Ort.

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